Gemeinsam mit dem Gesprächskreis trauernder Mütter veranstalten die Deutschen Kinderhospiz Dienste am 17. November eine Gedenkfeier für verstorbene Kinder in Hachenburg.
©Foto: Doro Meurer
Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Westerwald lädt für 17. November zur öffentlichen Gedenkfeier für verstorbene Kinder ein
Hachenburg, 04. November 2026: Erinnerungen teilen, gemeinsam innehalten und der Trauer Raum geben: Am Dienstag, 17. November, um 19 Uhr lädt der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Westerwald gemeinsam mit dem Gesprächskreis trauernder Mütter zu einer öffentlichen Gedenkfeier für verstorbene Kinder nach Hachenburg ein. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Erinnern und die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss laden Katharina Weber, Koordinatorin der Deutschen Kinderhospiz Dienste, und die Ehrenamtliche Cordula Weyand dazu ein, den Abend bei Tee und Gebäck in ruhiger Atmosphäre ausklingen zu lassen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Weitere Infos unter Telefon 02662 – 949 45 90 oder kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-westerwald.de
Die Zusammenarbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Westerwald und des Gesprächskreises trauender Mütter besteht bereits fast zwei Jahren. Einmal monatlich dienstags trifft sich der Gesprächskreis in den Räumen der Deutschen Kinderhospiz Dienste an der Graf-Heinrich-Straße 1 in der Innenstadt von Hachenburg. Hier finden Mütter, die ein Kind verloren haben, Raum für ihre Trauer, Zeit für persönliche Gespräche und gegenseitige Unterstützung. Ansprechpartnerin und Organisatorin des Gesprächskreises ist Doro Meurer. Sie steht interessierten Müttern für Fragen und persönliche Gespräche unter 0157 – 77 44 34 98 zur Verfügung.
Begleitung und Entlastung für Familien im Westerwald
Im Westerwald leben mehr als 240 schwerstkranke Kinder und Jugendliche. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Westerwald arbeitet seit Mitte 2024 vom Standort Hachenburg aus mit hoher Intensität und Motivation daran, möglichst viele dieser Familien zu erreichen. Drei Koordinatorinnen, eine Fundraiserin und ein großes Team ausgebildeter Ehrenamtlicher begleiten die betroffenen Kinder, helfen den Familien im herausfordernden Alltag und organisieren weitere Angebote wie Geschwister- und Familientage sowie Mütter- und Väterstammtische. Um Familien frühzeitig auf diese Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, ist die Vernetzung mit anderen Einrichtungen und der Öffentlichkeit ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.


